Wie funktioniert eine Haarverlängerung mit der Microring-Methode?

Grundsätzlich empfehlen wir vor dem Einarbeiten eine Haarwäsche mit unserem Extreme Cleanser Shampoo. Weitere Informationen finden Sie hier: Anwendung des Extreme Cleanser Shampoo

Für eine Haarverlängerung mit der Microrings-Methode benötigen Sie folgende Artikel: Teilen Sie das erste Passé (= Haarreihe) welches mit Extensions aufgefüllt werden soll im Nacken ab. Hier sollte dringend beachtet werden dass genügend Eigenhaar zu den auslaufenden Konturen in Richtung Nacken freigehalten wird, um die späteren Bondings damit abzudecken (z.B. beim Tragen einer Hochsteckfrisur oder Pferdeschwanzes). Lassen Sie mit dem Passé beginnend (und am Ende) etwa zwei Strähnenbreiten zur seitlichen Kontur frei, um auch hier beim geschlossenen Tragen Ihrer Haarverlängerung die Bondings damit abzudecken.

Wählen Sie nun die erste Eigenhaarsträhne aus, an welcher die Extensions-Strähne befestigt werden soll. Beachten Sie hierbei, dass die Dicke der Eigensträhne mit der anzubringenden Strähne ähnlich sein sollte, um sicherzustellen dass das Eigenhaar das Gewicht dieser tragen kann und nicht abbricht.

Fädlen Sie nun mit Hilfe der Edelstahl Microrings-Nadel den Microring über die eigene Strähne und stecken das I-Tip Bonding der Extensions-Strähne ebenfalls in den Microring. Nehmen Sie nun die Edelstahl Extensions-Zange und drücken den Microring zusammen. Durch das Zusammendrücken schließt sich dieser und drückt die darin befindlichen Extensionssträhne flach. Achten Sie darauf den Microring fest zu verschließen, um ein Herausrutschen der Strähne zu verhindern. Der Abstand von Kopfhaut und Bonding sollte etwa 1cm betragen. Fahren Sie nach diesem Prinzip Strähne für Strähne fort.

Auf „Ohrhöhe“ angekommen werden nun die Seitenpartien mit einbezogen. Bei den letzten 2 - 3 Passés (an den Seitenpartien sowie auch am Hinterkopf) besetzen Sie nur noch jede zweite Strähne mit einer Strähne, so dass ein flüssiges Auslaufen der Haarverlängerung zum Deckhaar entsteht. Beachten Sie dabei die Strähnen versetzt zu verarbeiten, um ein überlappen zu vermeiden.
Zurück zur Übersicht