Die große Farbserie Teil 2 - Die beliebtesten Strähnchen-Methoden 2016

Akzente hier und Highlights da setzen. Das Haar besonders natürlich aussehen lassen und ihm Bewegung und Tiefe verleihen – all dies ist mit Strähnen möglich! Die Hair-Professionals schlafen nicht und lassen sich immer neue Methode einfallen, wie der beste Look gelingt. Shading, Balayage, Ombre, Sombre? Für den Laien und auch für uns ist es kaum möglich hier noch den Überblick zu behalten! Wir haben ein kleines Strähnen-ABC für Sie zusammengestellt, um ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen!


B wie Balayage , Babylights und Blur 


Überall ist seit neustem die Rede von Balayage. Das bedeutet auf Französisch „kehren“ und beschreibt die Bewegung, mit der die Farbe auf die Strähnen aufgetragen wird. Wie ein Besen wird der Pinsel hin- und hergeschwungen. Die Farbe verteilt sich dadurch unregelmäßig und die Strähnen werden unterschiedlich stark und intensiv gefärbt. So kommt Leben ins Haar!
Balayage Strähnen werden freihändig aufgetragen
 
Babylights sind der Colorations-Trend aus den USA und gelten bereits als das neue Ombré: Hierfür werden sehr feine Strähnen eine Nuance heller als der Rest gefärbt. Strähnen, die das Gesicht umrahmen, dürfen sogar zwei bis drei Nuancen heller werden. So entsteht der Eindruck, als seien die Haare ganz natürlich von der Sonne gebleicht worden.
Babylights - Sonnengeküsste Strähnchen
Die Blur-Technik oder auch der Wasserfarbeneffekt wird durch ein unsichtbares Ineinanderlaufen der unterschiedlichen Farbnuancen erreicht. Hierfür wird ein spezieller Pinsel, der Blur verwendet. Zunächst wird eine Farbe auf die Strähne aufgetragen und weiter unten eine weitere. Anschließend fährt der Colorist mit dem Blur-Pinsel über die gesamte Länge, sodass die Farben übergangslos ineinander übergehen.


D wie Deep Shading 


Beim Deep Shading werden nicht wie meist üblich Highlights gesetzt, sondern ganz im Gegenteil, dunklere Nuancen für einzelne Strähnen gewählt. Das Haar erhält dadurch automatisch eine natürliche Tiefe, welche es noch voluminöser erscheinen lässt. Deep Shading wird vor allem bei dunkleren Farbnuancen angewandt, jedoch auch um Blond- und Brauntöne miteinander verschmelzen zu lassen.


E wie Ecaille 


Wieder ein neuer Trend mit französischem Namen, der übersetzt Schildplatt bedeutet. Grundsätzlich ähnelt er sehr der Ombré-Technik, da auch hier mit helleren Spitzen gearbeitet wird. Für Ecaille-Strähnen werden jedoch mehr als zwei Farbnuancen verwendet. Der Colorist verwendet drei bis vier Farbnuancen hellere oder dunklere Farbnuancen, die eng mit der Naturhaarfarbe verwandt sind. Die Strähnen werden nicht mehr in Folie gepackt sonderneinfach per Hand mit einem Pinsel aufgetragen. So entsteht ein super natürliches Farbspiel, ähnlich wie bei Schildpatt.
 

H wie Halo Lights 


Halo Lights eignen sich besonders für blonde Haare. Einem Heiligenschein ähnlich erhält hier die Partie am Oberkopf eine Aufhellung. Der Farbverlauf in die Längen sollte jedoch in jedem Fall fließend sein.


O wie Ombré und Opal Hair 


Ombré ist der Strähnen Trend des letzten Jahres. Dunkleres bis Hellbraunes Haar erhält bei dieser Technik karamellfarbene bis dunkelblonde Spitzen. Besonders im Frühling verleiht diese Technik ein frisches Aussehen. Besonders schön kommt der Look zur Geltung, wenn die Haare danach zu lässigen Beach Waves gestylt werden.

 
Ombré-Strähnchen sind in aller Munde

Opal Hair ist etwas für die Mutigen unter uns. Hierbei wird das Haar in verschiedenen Pastelltönen gefärbt. Besonders beliebt sind rosa, hellblau und mintgrün, gerne auch in einem bunten Mix. Dem Haar wird ein seidiger Schimmer verliehen.


S wie Slicing , Splash Lights & Sombré 


Beim Slicing handelt es sich um eine aufwendige Folientechnik, mit der sich äußerst natürliche Ergebnisse erzielen lassen. Die Haare werden hierfür in extrem dünne Strähnen abgeteilt, die dann mit Hilfe der Folientechnik aufgehellt werden. Die Technik ist besonders für blondes Haar geeignet. Sie werden aussehen, als hätten Sie gerade einen langen Strandurlaub gemacht!

Sombré? Nicht Ombré? Nein, Sie haben richtig gelesen. Die Sombré-Technik ist so etwas wie die kleine Schwester des Ombré. Der Farbverlauf ist hier noch fließender, harte Linien werden strikt vermieden und es entsteht ein weicher und softer Verlauf. Der Unterschied zwischen den Farbnuancen in Längen und Spitzen fällt ebenfalls nicht so groß aus.
Sombré ist die softere Variante von Ombré
Splash Lights sind der Frühlingstrend. Warum? Natürliche Lichtreflexe werden bei dieser Technik noch einmal durch Farbe verstärkt. So scheint es, als stünde man unter einem Scheinwerfer, der bestimmte Haarpartien optimal in Szene setzt.


W wie Weaves 

Ähnlich wie beim Slicing werden auch beim Weaving sehr sehr feine Haarsträhnen genommen, die dann aufgehellt werden. Mit einem Stielkamm wird hierbei immer wieder durch die Haare gefahren, wodurch feinste Strähnen abgeteilt werden. Die Mühe lohnt sich, es entsteht ein total natürlicher Look!
 
Und, haben Sie schon Ihre Lieblingstechnik gefunden? Ein Großteil dieser Strähnen-Techniken setzt mittellanges bis langes Haar voraus. Nur so kommen die Akzente und Highlights am besten zur Geltung und Sie erreichen natürliche Farbverläufe. Sie tragen bereits eine Haarverlängerung oder spielen mit dem Gedanken, Ihr Haar mit Extensions zu verlängern? Selbstverständlich können die beschriebenen Strähnen-Techniken auch in Echthaar Extensions angewendet werden!
 

Bildquellen:
Balayage:
jfk image /shutterstock.com  
Babylights:
EpicStockMedia /shutterstock.com  
Ombré:
ladie_c /shutterstock.com  
Sombré:
Ann Haritonenko /shutterstock.com  
 

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